Geschichte

Auch im Jahr 2003 hatten wir, die Griechische Jugend in Wien, die Eröffnung des "Ball der Griechen" inne. Aus Anlass des Irak – Kriegs wurde der Ball, der für den 29. März 2003 anberaumt war, abgesagt.

Wir dachten uns, dass wenn der Ball schon aufgrund des Irak - Krieges abgesagt wurde, wir unseren bisherigen Aufwand, vor allem für die Tanzproben, einem gutem Zweck widmen sollten. Rund um den Erdball häuften sich die Meldungen von gewaltsamen Auseinandersetzungen die als friedliche Demonstrationen begannen ... Wir wollten unserem Unmut durch Tanzen Luft machen und Spenden sammeln. An diesem Sonntag im März 2003 wurde die Idee zum "Tanz für den Frieden" geboren.

Unser Ziel ist es, ein Zeichen für den Frieden und für die Völkerverständigung zu setzen. In diesem Sinne wollen wir mehrere Kulturen zusammenbringen. Eine Atmosphäre schaffen, in der das MITEINANDER im Vordergrund steht, und nicht das Trennende.

In diesem Sinne versammeln wir jedes Jahr Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Die gemeinsam Tanzen und musizieren, und so ihren Beitrag für Frieden leisten.

Seit je her, wollten und wollen wir als jugendliche Ausländer, bzw. Jugendliche ausländischer Herkunft in einer Zeit, wo die Abstammung oder Religionszugehörigkeit mit einem Male so bedeutend sein soll, gerade in dieser Stadt, die immer ein Schmelztiegel der Kulturen war, nach bestem Wissen und Gewissen unseren kleinen Beitrag leisten.

Dieses Gedankengut soll sich auch im Logo von "Tanz für den Frieden" widerspiegeln. Auf den ersten Blick scheint es fragil, zerbrechlich. Man vermag ein menschliches Gesicht zu erkennen. Eine Blume aus 5 Ringen (symbolisch für die 5 Kontinente) deren Stängel ein Lächeln formt ist links erkennbar, auf der rechten Seite wird die Weltkugel angedeutet. Dieses Logo verdeutlicht, was wir mit dieser Veranstaltung schaffen wollen. Eine Atmosphäre des friedlichen Miteinander. Auch wenn der Frieden im Moment, vielleicht zerbrechlich und nicht sicher ist, doch das optimistische Lächeln soll uns stets neue Hoffnung geben.

Ein großer griechischer Dichter, Kasantzakis, sagte einmal:

„wenn du traurig bist, tanze!“

Was wäre wohl eine schönere Form, die eigenen Unzulänglichkeiten zu bewältigen?